~ Der grausame Alltag der Zirkustiere ~
Ein Hauch von Exotik, Abenteuer, Spannung, Glanz, Glimmer und mitreissende Musik, das ist unser Bild vom Zirkusleben. Doch der äussere Schein trügt. Seine sorgsam verborgene Kehrseite heisst – Tierquälerei. Der Zirkus ist die Hölle für Tiere! 23 Stunden täglich verbringen die meisten Zirkuselefanten an Hinter- und Vorderbein angekettet in der Öde ihrer Stallungen. Das raue mitteleuropäische Klima macht ihnen zu schaffen. Viele leiden an chronischen Erkrankungen, die häufig nach langer Qual zum Tode führen. Auch Grosskatzen verbringen die meiste Zeit auf den wenigen Quadratmetern hinter den Eisenstangen der Zirkuswagen, verurteilt zur tödlichen Langeweile. 40 Quadratkilometer gross ist das Revier eines Tigers in der Freiheit. Für viele andere Tiere, ob exotische oder heimische, bedeutet Zirkus immer lebenslange Gefangenschaft unter erbärmlichsten Bedingungen, die ihrer natürlichen Bedürfnisse niemals befriedigen können. Es ist jedoch nicht nur die lebenslängliche Langeweile, Die Beschäftigungslosigkeit fast rund um die Uhr, sowie artfremdes Klima, häufig unzureichende Ernährung, was die Tiere quält.

Die Dressur ist pure Tierquälerei! Mit Widerhaken, die sich in die Haut bohren, werden die Elefanten abgerichtet. Flaschenzüge Zwingen sie gewaltsam zu sitzen. Man schlägt ihnen mit dem Vorschlaghammer in die Kniekehlen, damit sie sich hinlegen. Eine Raubtierdressur ohne Dreizack und Peitsche gibt es nicht, Elektroschocks sind Normalität, so macht man jedes Tier gefügig. Zirkustiere sind armselige, willenlose, gebrochene Kreaturen, Sklaven der Manege, die nur um des Profites Willen ausgebeutet werden. Um uns ein paar schöne Stunden unter der Zirkuskuppel zu machen. Spass auf Kosten der Tiere! Wer mit diesem Wissen in den Zirkus geht, macht sich zum Mittäter und zahlt den Zins für Tierquälerei. In 24 australischen und ebenso vielen italienischen und englischen Städten sind Tiernummern in Zirkussen verboten. Es wäre wohl an der Zeit, dass auch die Schweiz diesen Beispielen folgen würde. Es ist in einer zivilisierten Gesellschaft nicht vertretbar, dass Tiere zu unnatürlichen Taten gezwungen, gedemütigt und ihrer Würde beraubt werden. Dafür gibt es keine Rechtfertigung, der einzige Grund ist übelste Geschäftemacherei auf Kosten unschuldiger Tiere!

